Schlagwort: SONGGEDANKEN


  • MIDNIGHT CITY

    MIDNIGHT CITY

    Es ist ja nie so komplett dunkel. Nicht in Berlin. Nicht in Kreuzberg am Fraenkelufer, wo auf der gegenüberliegenden Kanalseite die Lichter vom Klinikum am Urban im Wasser flackern. Oder kalte Laternenbeleuchtung den Weg säumt, zu dessen Rechten Gestalten an Reck und Barren turnen. Joggende mit Kopflampen durch die Nacht rennen, als würde sie nichts verfolgen, außer ihr Schatten. 

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  • EIN SONGBLINDDATE

    EIN SONGBLINDDATE

    Ich habe Mihanta vom Gedanken Groove Blog gefragt, ob sie die Vermittlerin für mein Songblinddate sein möchte. Mit einem „viel Spaß“ sendete sie mir sechs Titel, die in ihrer Lieblingssong-Liste auftauchen. Also folgen jetzt sechs erste Eindrücke, doch nur einen der Songs nehme ich auf ein zweiten Date mit. 

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  • STARZ

    STARZ

    Ein Klavier. In einer verlassenen Bar bevor das Licht endgültig ausgemacht, die Tür verschlossenen wird. Die schwebenden Akkorde geleiten nach draußen. Es ist eine kalte Winternacht. Straßenlaternen spiegeln sich in gesichterlosen Schaufenstern. Hier und da hängt ein Lichterkettenregen vom Balkon, die Füße tragen mich darunter hindurch. Und eine sanfte Stimme flüstert in Gedanken.

    Der Verkehr auf den Straßen rückt in den Hintergrund, wird zu einer entfernten Brandung. Hier sehe ich nur abgestellte Fahrräder am Bordsteinrand, weiß gemustert vom Reif. Ein metallischer Geschmack liegt auf der Zunge. Ein bisschen bitter. Melancholie streift um die Häuserecken, denen ich mich mit jedem Schritt nähere. Eingehüllt in wärmende Stoffschichten. Zuerst erreicht die Melodie nur zurückhaltend mein Ohr. Wird dann zur treibenden Kraft.

    Das Herz pocht in regelmäßigen Abständen. Manchmal fragt man sich für wen? Manchmal vermisse ich den dicht besetzten Sternenhimmel im Lärm der Stadt. Die Zeit spielt keine Rolle, wenn ich mich in den Gedanken verrenne. Stimmen addieren sich zu einem Chor und getragen von dem süßen Gesang, schimmernd wie gold-flüssiger Honig, hebe ich ab. Immer weiter dem Nachthimmel entgegen.

    Die Laternen werden kleiner, bis sich nicht nur über, sondern auch unter mir ein Sternenteppich ausrollt. Flackernde Neonschilder werden zu blinkenden Knöpfen und Anzeigen in meinem Raumschiff, das schwerelos durchs Dunkel gleitet. Ein dumpfer Klang und glitzerndes Rauschen füllt den luftleeren Raum. Doch es kommt nicht von Außen. Ohne Steuermensch bewegt sich das Gefährt durch eine turbulente Vorstellung. Dann in der Ferne eine Landebahn. Zwischen willkürlich platzierten Lichtern setzt das Raumschiff zur Landung an, die Maschinen verstummen.

    Danke an René für die vom Song Starz inspirierten Polaroid-Fotos!


  • SUNFLOWER

    SUNFLOWER

    Bunte Lichtpunkte tanzen durch einen Nebelschleier. Sie werden verzerrt und verwischen, bevor die Dunkelheit sie verschluckt. Der Raum dreht sich einmal um die eigene Achse und aus tausend rotierenden Sonnen blühen gelbe Blumen. Ein Windzug zieht als Hauch über die Wiese und streicht zart über die Blüten. Nimmt sie behutsam in die Hand, um ihr einen letzten liebevollen, doch wehmütigen Blick zu schenken, bevor sie zwischen den Fingern zerrinnt.

    Es umhüllt mich eine Flut intensiven Gelbs und blendet. Ich hebe meine Hand, um meine Augen abzuschirmen und streife dabei eine kalte Fliese, an die sich meine Wange schmiegt. Doch ehe ich genauer darüber nachdenken kann, wird das Gefühl zu Watte. Weiße, federleichte Fasern, die durch den blauen Himmel schweben. Ich versuche danach zu greifen, doch ihre Gestalt ist nur flüchtig. Im Hintergrund klingeln leise die Sonnenstrahlen.

    Eine liebliche Stimme dringt an mein Ohr und singt. Nicht aufdringlich und doch sickert sie in jede Pore. Die Wolken sind mit goldenem Honig getränkt. Ich sehe mich nach dem Ursprung des Gesangs um. Doch schaue nur in einen leeren Pappbecher. Entfernt tauchen die bunten Lichter wieder auf. Der Anblick ähnelt dem eines Kaleidoskops. Ein paar Mal drehe ich den Becher noch in der Hand, dann löst er sich unbemerkt in Luft auf. Meine Augen hatte ich die ganze Zeit zu Schlitzen verengt. Nun blinzele ich, ein, zwei Mal. Und stehe auf, um mir einen Tee zu kochen.

    Sunflower

    Are you even really in there?

    Sunflower

    Are you even really in there?

    Are you even really in there?

    Foto: Pooneh Ghana


  • SOLITARY WAYS

    SOLITARY WAYS

    Formen umringen mich. Seifenblasen zerplatzen. Ich fühle mich, als befände ich mich in einem dieser geriffelten Plastikrohre. Solch einem, mit dem mein Vater im Sommer den Pool absaugt. In einem Strudel aus Klängen und kühlem Wind, der meine nicht vorhandenen langen Haare zerzaust. Auf der sonnenabgewandten Seite der Erde. Warum ist es in meiner Vorstellung immer dunkel, wenn ich mir diesen Song anhöre?

    Ich spüre das Flimmern der Abgase beim Einatmen. In einer verlassenen Straße, wo die Großstadt nie schläft. Oder doch auf dem Land. Das gleichmäßig blinkende, rote Licht der Windräder passt sich dem Rhythmus an. Alle Ampeln stehen auf grün und spiegeln sich im nassen Asphalt. Was ist nah? Und wo fängt die Ferne an? Wenn ich rufe, antwortet mir das Echo in meinem Kopf. Dreieinhalb Umdrehungen für jeden Gedanken. Ideen prallen von meiner Schädeldecke ab.

    Irgendwie ist es befreiend, ohne Umweg durch stehende Pfützen zu gehen. Die Schuhe mit Wasser durchtränkt. Weil man das sonst nicht macht. Es muss nicht immer Sinn ergeben. So wie dieser Text. Das Gefühl sich durch wirbelnde Landschaft zu bewegen. Doch letztendlich tanz ich auf der Stelle. Nur die Stunden schreiten voran. Bis zum Refrain, denn dann steht die Zeit still. Wasser tropft von einer rauen Felswand in meine ausgebreiteten Hände. Die flüssige Oberfläche erzittert im Beat.

    Der erste Moment Zeitlupe. Der zweite Augenblick in doppelter Geschwindigkeit vorgespult. Um mich herum sind keine Leute. Nur Körper und Geist. Nur die gute Seele und der Rebell. Während ein Hund mit Nietenhalsband die Zähne entblößt und bellt. Geräusche sind gedämpft. Wie es in die Dunkelheit hallt. Hält nichts an Ort und Stelle. 


  • KRAFTKLUB

    KRAFTKLUB

    In der S-Bahn ist es stickig. Die Feierabendzeit drängt Leute zwischen die ausgeblichenen Polster und klebrigen Metallstangen. Meine Hand schwitzt unter dem glatten Material, während die Bahn am Westhafen vorbeiruckelt. In den Gesichtern der Leute spiegelt sich Routine. Angestrengt ins Nichts sehen, wenn der Geigenspieler eine Tür weiter seine Musik gegen Kleingeld eintauschen möchte.

    Er fidelt seine Version von Señorita. Ich wollte schon immer Geige lernen. Schmerzlich an mein schwaches Durchsetzungsvermögen erinnert, beobachte ich das S-Bahn-Konzert. Kleingeld habe ich nicht dabei. Doch ein Herr kramt in der Hosentasche. Er sitzt hinten links. Gestriegelt, in Anzug mit Schlips. Auf seinem Schoß ruht ein überdimensional großer Blumenstrauß. Ein monströses Blatt durchsichtiger Folie würgt die zarten Blüten.

    Hortensien und weiße Lilien

    Ich frage mich, welchen Anlass dieser Strauß zieren wird. Das Blau der Hortensien steht dem Schlipsträger nicht. Er wirft ein paar Münzen in den ausgefransten Becher des Geigenspielers. Dann verschwinden beide durch die sich schließenden Türen. Ausdruckslose Blicke richten sich erneut aus den Fenstern, als ein Mann, ich schätze ihn auf Anfang dreißig, mit kleckernder Bierflasche durch den Gang stolpert.

    Seine drahtige Statur kommt neben mir zum Stehen. Jetzt erst scheint ihm aufzufallen, dass der Inhalt seiner Flasche in Flecken den Boden ziert. An einen älteren Herren neben mir gewandt, fragt er mit schwerer Zunge: „Oh das tut mir Leid, habe ich dein Hemd schmutzig gemacht?“. Das desinteressierte Kopfschütteln seines Gesprächspartners nimmt der Anfang Dreißigjährige nicht wahr und fährt unbeirrt fort.

    „Mein Bruder trägt neuerdings auch Karohemden. Und seit er studiert, holt er seine Bassgitarre gar nicht mehr raus.“

    Verzweiflung und Enttäuschung spricht aus seiner Stimme. Einige Leute schmunzeln. Für mich entfalten diese Worte eine unglaubliche Tragik. Zerbrochene Träume und erwachsene Kindheitshelden. Mit glasigen Augen nimmt er auf einem frei werdenden Sitz Platz. Es wird kurz still. Lange bleibt es nicht so, da setzt der Typ erneut an. Entrüstet diesmal. „All die scheiß Werbeplakate an der Fassade.“ Um ihn herum werden die Reisenden unruhiger. „Bei jeder Reklame denk ich an dich.“ Vielleicht denken sie, er ist verrückt. Blick in die Ferne. Er redet vor sich hin.

    „Ich habe seit Tagen nicht mehr geschlafen. Ich geh durch die Straßen und denke an dich.“

    Die Situation ist so realistisch, erst langsam klickt es bei mir. Die ehrlich präsentierten Gedanken sind bereits bekannt. „Ich sitze zuhause, kiff auf der Couch. Doch wie viel ich auch rauche, ich denke an dich.“ Im Hintergrund setzt eine krasse Gitarrenline ein. Und ich frage mich, ob die anderen Personen hier es nun auch hören. 

    Poetry Slam ähnlich reiht er die Worte in seinem Rhythmus aneinander. Eine kurze Pause, bevor er schief und mit gebrochener Stimme anfängt zu singen. „Denn ganz egal woran ich grade denke, am Ende denk ich immer nur an dich.“ Ostkreuz. Ich steige aus. Und summe diese letzte Zeile vor mich hin. Bisher erschien sie mir harmlos.

    Der Mann in der Bahn hat mir damit das Herz gebrochen.

    Ich bin kein Kraftklub Fan. Außer Sklave hat sich keins ihrer Lieder bei mir durchgesetzt.  Auftritte der Band, die ich bereits sah, waren unterhaltsam. Und jetzt bin ich hier, tief bewegt. Dass mir die Existenzkrise eines Fremden Zugang zur Musik verschafft, hätte ich nie erträumt. Sonst ist Musik da, wenn wir allein sind. Abgeschirmt im Liebeskummer. Er trug sie in dem Moment bei sich. Pur. Eine Version besser als das Original.


  • WIR SIND HELDEN

    WIR SIND HELDEN

    Es ist September, einer der wenigen sonnigen Tage. Asphalt zieht sich durch die Landschaft. Sonnenstrahlen wechseln sich mit den Schatten der Bäume ab. Im Auto ist es stickig. Eigentlich zu warm für einen Pullover, den ich notdürftig bis zu den Ellenbogen hochgeschoben habe. Das Radio ist kaputt. Die Musik dringt blechern aus meinem Handy, das zwischen ein paar verblichenen Parktickets und Tankrechnungen lieblos in der Mittelkonsole liegt.

    Mein Blick ist in die Ferne gerichtet. Oder in die Zukunft. Die Straßen sind heut nicht viel befahren. Vier Räder rollen scheinbar zum Takt der Musik. Von der Rückbank kommt ab und zu ein Rascheln. Gesellschaft leistet mir allein meine Yucca Palme, die ich fest auf den Sitz gegurtet habe. Der Kofferraum ist tetrisartig mit meinen sieben Sachen verbaut und aus dem Handschuhfach klappern leise Fläschchen mit Kaltgärhefe aneinander (ein Gefallen für meinen Vater). Im Fußraum liegen kleine, knallrote Chili-Schoten verstreut. Und ich?

    „Ich weiß nicht weiter. Ich weiß nicht wo wir sind. Von hier an blind.“

    Das spricht mir aus der Seele. Wo ich doch gerade eher spontan dem letzten Jahr meines Lebens den Rücken kehre. Ohne große Erklärungen oder Abschiedsworte. Manch einer wird verwundert die Stirn runzeln, dass mein Platz im Theorie-Seminar frei bleibt. Wenn ich längst in einer anderen Stadt meine ersten Kurse verpasse. Oder es fällt halt keinem auf. Denn vermutlich bin ich gar nicht so bedeutend, wie ich es mir manchmal gern einbilde.

    Rasant habe ich traute Gewohnheiten auf links gedreht, wie den durchgeschwitzten Pullover nach meiner Ankunft. Wo mir der Kopf steht, weiß ich nicht. Darum singe ich laut den Refrain, gemeinsam mit Wir Sind Helden. Ich warte auf den Einsatz der tiefen, zweiten Stimme. Abwechselnd steige ich dann dort ein. Oder singe, wenn mir danach ist, in verzweifeltem Ton an der Seite Judith Holofernes‘. Auf Spotify leuchtet das on repeat-Zeichen grün. 

    Das Lied ist nicht nur schön, weil es mich auf dem Weg in die Ungewissheit begleitet. Es ebnet auch eine Bahn zur Erinnerung, wo alles anfing.

    Irgendwo in der Grundschule. Mit schmutzigen Hosenbeinen und Dreck unter den Fingernägeln, weil der Sandkasten eine wahre Goldgrube war. Ständig verloren die Kinder ihr Essensgeld und ich war stets da, es wieder aus den sandigen Buddellöchern herauszupulen. Wenn ich das nicht tat, saß ich nach Schulschluss vermutlich mit einem Sandkastenfreund auf dem Klettergerüst und sang. Er zeigte mir auch das Lied, unsere Pausenhymne, Denkmal von Wir Sind Helden. 

    Ohne so wirklich zu wissen, um was es geht, lernten wir den Text nur vom Hören. Wir sinnierten darüber, warum die Leute im Song das Denkmal blöd fanden und kamen zu keinem Entschluss. Ich fragte meine Mutter, was Parolen sind. Und Jahre später fand erst der Begriff ‚engagieren‘ zu meinem Wortschatz. Mit Tomatensoße bekleckert gingen wir gemeinsam aus der schäbigen Kantine. Über die zerbrochenen Betonplatten des Pausenhofs. Wo rote Linien auf dem Boden noch respekteinflößend waren. Ich habe es nie gewagt, einen Fuß darüber zu setzen. Nur vorgestellt habe ich es mir.

    Vom Suchen und Finden

    Genau wie ich mir damals vorstellte, Kosmetikerin oder Maskenbildnerin (der Begriff Make-up Artist war noch nicht gängig) zu werden. Was würde mein sechsjähriges Ich nun dazu sagen, dass Musik mein Ding ist. Waren das nicht früher Dinos? Oder Hunde? Und der Wunsch ein Fundbüro zu eröffnen? Wenn man wüsste, wo man Dinge fände, dann müsste man gar nicht erst suchen. 

    Ich suche gern. Nach alten Fotos, auf denen ich mit unserem Hund Jacky im Garten sitze. Oder nach Kassetten mit der Hitparade 99. Ich suche in Menschenmengen nach bekannten Gesichtern. Oder in fremden Gebäuden nach Räumen. Eigentlich bin ich ständig auf der Suche. Manchmal weiß ich nicht einmal nach was. Und dann mache ich Von hier an blind an. Die Lautsprecher aufgedreht oder im Auto mit gepresstem Ton aus dem Handy.

    Und dann fühle ich mich gut. Und schlecht, weil ich nicht weiter weiß. Das wiederum ist erfreulich. Denn immer zu wissen, wie es weitergeht, wäre auch langweilig. Und letztendlich sind die Gefühle verwirrt. Ich im Sandkasten. Ich auf dem Mond. Wahrscheinlicher zwischen unausgepackten Kisten im Bett, die Yucka Palme raschelt zustimmend.


  • SMALAND

    SMALAND

    Wenn ein Mädchen graziös auf dem Blätterteppich eines durch den Herbst geprägten Waldes tanzt, ist dein Blick mit Sicherheit auf das Musikvideo von der sympathischen Band Giant Rooks zu ihrem Song Småland gefallen. Bei mir läuft dieses Lied zur Zeit auf repeat – eine bessere musikalische Begleitung durch den Herbst kann ich mir nicht vorstellen.

    Schon das Intro erschafft mit seiner goldenen Melodie die pure Illusion eines Herbsttages, an dem tanzende Blätter durch die diesige Luft wirbeln, der Wind durch die Bäume zieht und deren verbliebenes, in den Ästen hängendes Laub zum Zittern bringt.

    Ich muss gestehen, schon an dieser Stelle gefiel mir das Stück. Doch dann – dann kam der Gesang dazu und ich war verliebt, in das Lied und in die mega angenehme Stimmfarbe des Sängers. Auch diese legere, leicht melancholische Art die Wörter zu betonen und das dezent Raue in der Stimme catcht mich als Zuhörer und hinterlässt einen Wiedererkennungswert. 

    Ein bisschen Sehnsucht schwingt mit, alte Erinnerungen und das Unstete. Lyrics, die nicht einfach ohne Sinn irgendwo hergenommen scheinen, sondern gezielt eingesetzt an manchen Stellen ja schon poetisch wirken. Besonders die Phrase „Autumn leaves, our damaged gold“ ankert in meinem Kopf. 

    Ein großes Kompliment an die Jungs von Giant Rooks für diesen wunderschönen Song! Der ist übrigens auch Teil ihrer EP The Times Are Bursting The Lines. Mein CD-Player ist auf jeden Fall begeistert davon – neben Småland kannst du darauf nämlich noch drei weitere, ebenso begeisternde Songs hören!