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  • 7 IDEEN EIN BANDSHIRT ZU STYLEN

    7 IDEEN EIN BANDSHIRT ZU STYLEN

    Die Idee, einen Outfitbeitrag zusammenzustellen, verfolgt mich schon seit ich diesen Blog gegründet habe. Doch die Gelegenheit als Fashionbloggerin durchzustarten habe ich irgendwie verpasst, weil ich stattdessen über Musik und Bands abgegangen bin und es für mich nicht ins Bild gepasst hat, zwischendrin Style Inspirationen zu präsentieren.

    Aber ganz ehrlich – wieso eigentlich? Deshalb folgt heut ein kleines Lookbook mit unterschiedlichen Ideen, wie ein Bandshirt gestylt werden kann. Dazu bedanke ich mich bei allen Teilnehmer*innen, die ausgehend vom Herzstück , dem besagten Shirt, ein persönliches Outfit zusammengestellt haben. Lass dich inspirieren:

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  • FRAGEN UND FACES

    FRAGEN UND FACES

    Wann hast du dich das letzte Mal in ein Freund*innenbuch eingetragen? Bei mir ist das schon eine Weile her (siehe Titelbild; wie alt bin ich da? sechs?). Nicht ganz so lang her ist es bei den folgenden 18 Personen/Bands, die Anna und ich mit unseren Fragebögen konfrontiert haben.

    Eine kleine Erklärung: Anna führte vor einiger Zeit ebenfalls einen Musikblog und hat dort ihre Fragen Bands wie Leoniden oder Von Wegen Lisbeth vor ihrem „großen Durchbruch“ zugeschoben. Um in alten Zeiten zu schwelgen, haben wir uns kurzerhand zusammengetan und nicht nur das Freund*innenbuch wieder aufleben lassen, sondern auch musikthematisch einige Aspekte verarbeitet, die in meinen regulären Interviews eher nicht zur Sprache kommen. Wir haben den Bogen jeweils an unsere Lieblingskünstler*innen gesendet und das kam dabei raus. have fun:

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  • EIN NACHTGEDICHT

    EIN NACHTGEDICHT

    in der Stadt ist Nacht

    der Mond hell

    es spielt ein Lied

    und jeder Schritt

    ein Beat

    auf regennassen Pflastersteinen

    schmatzt welkes Laub

    unter den Sohlen

    Hände in den Taschen

    ein Lied in den Ohren

    und der Herzmuskel

    pumpt in BPM

    von Dunkelheit verschluckt

    sind nur Schatten zu erkenn‘

    vor denen

    glimmende Zigarettenstummel

    schweben

    es spielt ein Lied

    und alle Stimmen im Chor

    während die Stadt

    in der Nacht

    an Lautstärke verlor

    zuckende Straßenlampen

    spenden spärliches Licht

    und ich denke an nichts

    nicht mal

    an dich


  • PRINTMAGAZINMÄDELS

    PRINTMAGAZINMÄDELS

    Der Blick heftet sich auf den Display vor meinen Augen. Das halbe Leben ist im Internet. Digitale Magazine, Videointerviews. Ein Fingerwischen und die Buchstaben ziehen an dir vorbei. Hier blinkt Werbung auf, da kommt eine Chatbenachrichtigung ins Fenster geslided. Wie wäre es zur Abwechslung mit einem gedruckten Heft? Doch wer macht sich heutzutage noch den Aufwand, ein Printmagazin auf die Beine zu stellen? Und warum?

    Das Internet ist voll mit guten Inhalten. Was uns fehlte, war die Zeit sie zu konsumieren. Print zwingt uns dazu, das Handy wegzulegen und uns auf eine Sache zu konzentrieren.

    Es ist vielleicht das, was am nächsten an „mit den Händen arbeiten“ dran ist, wenn man mit Gedanken arbeitet. Wenn man als Schreibende*r nicht gerade Bücher veröffentlicht, hält man sonst selten etwas in der Hand, nachdem man mit der Arbeit fertig ist.

    Ich war damals 15 Jahre alt, als ich eine Bucketlist geschrieben und an meinen Spiegel geklebt habe. „Ein eigenes Magazin“ stand darauf. Jahre später schien der Wunsch umsetzbarer und somit ging die Arbeit für das erste Printmagazin los.

    Und in diesen großen Haufen an Arbeit stürzten sich Melanie, Vanessa, Sara und Lea. Es entstanden drei unterschiedliche, vor allem unabhängige Magazine. Über Musik: b-seite und house in the sand, sowie Allerlei: PEEING IN THE SHOWER. Die drei Parteien wagen sich mit ihren Ideen in für sie bisher unbekanntes Terrain – ein erstes eigenes Printmagazin – und stehen damit vor so einigen Fragen:

    Wie soll das Magazin aussehen?

    Wie vergüte ich die Autor*innen und Mitwirkenden?

    Welche Themen wollen wir behandeln?

    Was mache ich, wenn mir ein eingereichter Beitrag nicht gefällt?

    Wie wollen wir das finanzieren?

    Werden wir das jemals schaffen?

    Am meisten aber haben wir uns gefragt, ob das alles irgendjemanden außer uns selbst interessiert.

    Doch bis die gedruckten Seiten auf die anvisierte Zielgruppe losgelassen werden – die Konzertgänger*innen, Merchkäufer*innen und Spotify-Premiumkund*innen, die Musikfans und Musiker*innen selbst, die Deutschlehrer*innen, Großeltern und alle Leute, die einfach mal ihre Ruhe haben und sich überraschen lassen wollen – bis das fertige Heft von all jenen in den Händen gehalten werden kann, wird hinter den Kulissen geschuftet, was das Zeug hält.

    Wir haben gelernt: Wie man ein Unternehmen gründet. Wie man ein Unternehmen gründet, während man Vollzeit arbeitet. Wie man ein Unternehmen gründet, während man Vollzeit arbeitet und täglich drei Stunden pendelt. Wie der Kosmos Musikindustrie funktioniert, wie man InDesign benutzt und welche Datei die Druckerei braucht, damit am Ende der richtige Glanzlack auf dem Cover ist. Wir haben kein professionelles Equipment, Lea hat das ganze Ding auf ihrem 14-Zoll Laptop ohne Maus und zeitweise auch ohne Schreibtisch designt.

    Von der ersten Mail bis zum Release waren es etwa vier Monate, in Stunden wahrscheinlich 100, die ich reingebuttert habe. Und das sind nur meine, jeder Beitrag braucht ja auch Zeit zum Entstehen.

    Es ist unheimlich viel Aufwand. Wir arbeiten monatelang an den Ausgaben, müssen für die meisten Shoots reisen. Das Magazin erarbeite ich mit meinem Kumpel und Grafikdesigner Chris Stringer und zu zweit ist der Arbeitsaufwand echt groß.

    Und wie bei so einem Projekt zu erwarten ist, geht nicht immer alles glatt. Es wird gezweifelt, ob die alte Spiegelreflexkamera für das Covershooting noch durchhält (was sie zum Glück tut). Probleme mit der Druckerei beeinflussen die Lieferzeit. Oder Leute, die zuerst begeistert zusagen, reichen im Nachhinein doch keinen Text ein. Vielleicht verpulvert man auch die ganze Arbeit für nichts, wenn das Crowdfunding am Ende scheitert. Wenn mal gar nichts klappt, dann hilft nur eins:

    Laptop zu, Schuhe an und an die frische Luft. Auf dem Rückweg Take-Away holen, dann Gilmore Girls oder Queer Eye schauen und bloß nicht über die b-seite reden.

    Meist reicht schon ein Wort, um uns gegenseitig aufzumunter – denn wenn wir teilweise bis spät in die Nacht arbeiten, kommt immer dieser Punkt des Deliriums, an dem alles lustig wird und die besten Insiderwitze entstehen.

    Aber wie sagt man so schön, wo man den steinigen und steilen Berg mit Schwierigkeit erklommen hat, kann man am anderen Ende schwungvoll hinunterrutschen. Und damit meine ich all die Dinge, die bei der Realisation des Magazin einfacher von Hand gingen, als gedacht. Das war zum Beispiel:

    Die Kommunikation mit Labels, Managements und Künstler*innen! Wir waren echt begeistert, wie super das geklappt und wie involviert alle Parteien waren. Gerade die Fotoshoots, die wir selbst übernommen haben, liefen problemlos ab.

    Der Verkauf! Ich hätte gedacht, dass die Leute dem Bezahlsystem misstrauischer gegenüberstehen (es handelt sich um pay what you what und dann auch noch via PayPal) und dass es schwerer wird, alle Hefte loszuwerden. Außerdem: Die Leute im Internet, vor denen man Angst hat, weil sie so cool aussehen, die sind genauso einsam/verzweifelt/voller Durst nach Nähe/Tatendrang wie man selbst und bisher hat niemand, den ich angeschrieben habe, nein gesagt. Die Leute wollen mitmachen, man muss nur fragen.

    Problem und Lösung. Schreibblockade und Textfluss. Tief und Kreativität. De- und Motivation. All dies haben sie überwunden. Sara und Lea halten ihre b-seite in der Hand (und arbeiten gerade an der zweiten Ausgabe), Melanie ging vor kurzem mit dem PEEING IN THE SHOWER Zine in eine zweite Ausgabe und Vanessa kann ebenfalls bereits zwei eigens konzipierte Hefte verzeichnen. Was ist das schönste am gesamten Prozess?

    Wenn man die Druckfreigabe erteilt hat und den Laptop zuklappt, wenn sich die Kisten im Wohnzimmer stapeln und wenn uns Leser*innen ihr Feedback schicken. Wenn man begreift, dass es da draußen wirklich Leute gibt, die sich mit dem, was man da gemacht hat, beschäftigen.

    Der Moment, wenn der Druck geliefert wird und man seine Arbeit zum ersten Mal in den Händen hält. Aber tatsächlich freue ich mich mehr, wenn die Leser*innen und Musiker*innen, die im Magazin gefeatured sind, die Ausgaben erhalten.

    Der Releasetag! Die erste Bestellung! Wenn die Mitwirkenden das Magazin und die anderen Teammitglieder zum ersten Mal sehen und sich neue Bande bilden! Und auch ganz vorn auf der Liste: Wenn der Zyklus endlich wieder vorbei (ausverkauft, das letzte Heft verschickt, Promo abgeschlossen) ist.

    Mit diesem geschlossenen Zyklus, endet ein ganzer Abschnitt. Dann ist das Projekt in neuer Obhut. Die der Leser*innen. Die oben angesprochene Zielgruppe und vielleicht auch ganz unerwartete Gesichter, die nun die Seiten ihrer Ausgabe vor sich haben. Augen fliegen über bedrucktes Blatt. Und sie sehen, ja was genau?

    Hoffentlich sehen sie Herzblut und Leidenschaft in Verbindung mit interessanten Themen, schönen Bildern und guten Geschichten. Sie sehen nicht die unzähligen Nächte und Wochenenden, die Autofahrten nach Frankfurt, bei denen die Beifahrerin morgens geschlafen und auf dem Heimweg an der b-seite gearbeitet hat. Sie sehen auch nicht, die Verzweiflung, weil keiner von uns beiden weiß, wie man DIESE SCHEIß FARBKANÄLE IN INDESIGN EXORTIERT oder wir uns Sorgen machen, aus einem Termin ohne vernünftige Fotos rauszugehen. Und hoffentlich auch nicht, welche Arbeit hinter der Vermarktung steckt, wenn man alles ohne Werbebudget macht.

    Sie sehen 80 Seiten, gefüllt mit Geschichten aus sämtlichen Ecken der Musikindustrie. Sie sehen hoffentlich, wie viel Liebe zum Detail drin steckt. Was sie nicht sehen, sind die Schreibkrämpfe, die wir haben, wenn etwas nicht klappt.

    Sie sehen hoffentlich Unterhaltung, viel Fantasie und eine Alternative. Was sie nicht sehen, ist die Arbeit im Hintergrund. Sie sehen nur das Papier vor sich und bewerten monetär oft auch nur das.

    Ihre ersten eigenen Printmagazine waren ein Erfolg. Das erklärt die jeweiligen zweiten Ausgaben. Am Ende überwiegen die schönen Momente, der Wille eine Alternative zu schaffen. Eine Alternative für all die unruhigen Internetseiten, weg von Massenprodukten hin zu etwas Handgemachtem, zu kleinen Lesekreisen und realem Austausch. Print ist auch in unserer Online-Welt noch immer im Gespräch. Und wird es bleiben, denn:

    Für uns hat Print einen ähnlichen Stellenwert wie Analogfotografie oder Schallplatten: Es gibt moderne Alternativen, die fühlen sich aber nicht so gut an. Es wird immer Leute geben, die frisch bedrucktes Papier ihrem schmierigen Handydisplay vorziehen. Nicht für tägliche Nachrichten, sondern für schöne Dinge, für die man sich bewusst Zeit nehmen will.

    Ich nehme Magazine unheimlich gern mit auf Reisen. Deswegen ist Print für mich ein treuer Begleiter.

    Ich lese gern ein schön gemachtes Magazin, ich möchte ein schön gemachtes Magazin anbieten. Es geht auch darum, einen Unterschied zu machen, zu dezentralisieren, die Besteller*innen wegzuholen von den seelenlosen Outlets und hin zu echten Menschen wie meiner Crew oder ähnlichen Produkten.

    So ist das mit den Printmagazinen. Oder zumindest mit denen von Melanie, Vanessea, Lea und Sara. Die Printmagazinmädels, die mit diesem Einblick ein kleines Geschmäckle geben, wie es ist, ein eigenes Heft auf die Beine zu stellen. Zeit, für einen kurz und knackigen Recap?

    Vorher war uns nicht klar, dass viele wichtige Menschen mit dir sprechen, wenn du einfach fragst. Und im Nachhinein hätten wir auf den Glanzlack auf dem Cover verzichten können, der war nämlich richtig teuer

    Vorher war uns nicht klar, dass die Arbeit so lange dauern würde. Und im Nachhinein hätten wir auf die Sponsorensuche verzichten können.

    Vorher war mir nicht klar, dass es so einfach ist, ein Magazin zu machen. Es ist viel Arbeit, aber es ist keine komplizierte oder schwere Arbeit. Es ist vor allem Fleiß. Satz, Druck, Vertrieb – das kann man alles relativ einfach lösen.

    Dabei darf man nicht vergessen,

    dass uns die b-seite immer noch Spaß machen soll. An manchen Abenden ist Phase 10 wichtiger als ein Instagram-Post.

    dass es unfassbar viel physische, aber auch emotionale Arbeit ist.

    dass die Musikindustrie sehr schnelllebig ist.

    Und zu guter letzt:

    Ohne

    Eigeninitiative

    Kommunikation

    Risiko und Apfellinge

    funktioniert gar nichts.

    Vielen Dank an Sara und Lea von der b-seite, an Melanie vom PEEING IN THE SHOWER Zine und an Vanessa von house in the sand für die Einblicke hinter die Kulissen des Making-of eines eigenen Printmagazins!


  • CHICK CHAT

    CHICK CHAT

    ölkjöl

    www.abgefreakt.de/abgefeiert [20:09]

    [20:12] lol wie witzig? ich hab grad vor ein paar Tagen morgens im Bett das abgefeiert gelesen und mega viel gefunden, wo wir schon vor Jahren beide waren 😂😂

    na top 😂😂 [20:13]
    ich glaub, ich mach mir noch ein bisschen beruhigende Musik im Hintergrund an haha [20:29]

    [20:29] machst direkt ein Ritual draus? 😂

    yes, genau das [20:29]
    ist jetzt meine Primetime [20:30]
    also geb dir Mühe [20:30]
    lol [20:30]

    [20:30] pressure 🥰🥰🥰

    alrighty, also du warst auch 2017 bei Giant Rooks? das war tatsächlich eins der ersten Konzerte, über die ich aufm Blog geschrieben hab 😅 [20:31]

    [20:32] das war eiskalt mein erstes & letztes Konzert, auf dem ich alleine war 👀

    warte [20:32]
    du warst nur ein einziges Mal ohne Begleitung aufm Konzert?! [20:32]
    no way [20:32]

    [20:32] absolut ist das so 😂

    das ist echt crazy, bei mir will immer keiner mitkommen😂😂 [20:33]
    also oftmals [20:33]
    siehe Kaltenkirchen haha [20:33]

    [20:33] ich schlepp meinen besten Freund halt immer mit, ob er will oder nicht 😂
    [20:33] siehe Kaltenkirchen 😂

    hahahahahaha [20:34]
    nee aber mal ehrlich, ich finde das ab und an auch super befreiend, allein auf Konzerte zu gehen [20:34]
    da haste niemanden, dem du dich anpassen musst. ist doch top? [20:34]
    oder war das Giant Rooks Konzert damals so ne schlechte Erfahrung, dass du danach nicht mehr solo losziehen wolltest? [20:35]


    [20:36] auf keinen Fall, das war sogar ziemlich schön, weil das Konzert schön war! aber ich teile währenddessen einfach viel zu gerne. ich glaube mir fehlt einfach was, wenn ich keinem mir bekannten Menschen sagen kann, wie geil ich das grad alles finde

    hmm [20:37]
    😂 [20:38]

    [20:38] verstehste nicht? 😂

    nee, ich hab ja das Internet, dem ich im Nachhinein alles erzählen kann [20:38]

    [20:39] ich hab wohl ein sehr großes Mitteilungsbedürfnis — sowohl vor Ort, als auch im Nachhinein. deshalb schreib ich auch am liebsten Konzertberichte

    das hört sich an wie eine Antwort bei nem Bewerbungsgespräch hahahah [20:40]

    [20:41] hier, dieses Foto hab ich damals meinem besten Freund vom Giant Rooks Konzert geschickt.. ich glaube, ich hatte eine gute Zeit 😂
    [20:41] (hab wie ne Sau geschwitzt mit dem Hoodie ey)

    .

    ….

    .

    .

    .

    .

    .

    ..

    hahaha sieht nach guten Vibes aus 😂🤡 [20:41]
    und beim ersten Merchdrop gleich zugeschlagen [20:42]

    [20:43] das hatte ich mir damals schon organisiert, als sie den Von Wegen Lisbeth Support gemacht haben & ich mich in teils Minderjährige schockverliebt habe, die am nächsten Tag Mathe-Abi geschrieben haben 😂😂

    haha, aber ich hab auch so ein Foto, warte… you would not recognize me [20:42]

    ….

    ….

    adfasdfa

    ….

    sfd

    ….

    hahahahah [20:44]
    😂🤡 [20:44]

    [20:45] oh was, die Kleine mit der Brille hab ich ne Zeit lang auf JEDEM verdammten Konzert gesehen 😂😂😂

    ahahahahahahhahah GEIL [20:45]
    und mich nicht?! [20:45]

    [20:45] nee, da klingelt gar nix 😂😂

    na toll 😂😂😂 [20:45]


    [20:46] offtopic: was geht eigentlich bei ihr, hab sie ewig nicht gespotted 😂😂
    [20:47] sonst war immer klar: wenn wir irgendwo schon sau früh aufgeschlagen sind.. sie war noch früher da 😂

    ach, das ist echt witzig. man man [20:48]
    wir waren auf jeden Fall auch zusammen bei Pure&Crafted und der Malzwiese und RAZZ [20:50]

    [20:50] das Pure&Crafted war g e i l

    voll! erste Mal, dass ich RAZZ live gesehn hab und da hatte ich ja mal so den Fangirl Moment haha [20:51]

    [20:53] Beim P&C haben doch auch abends die Kytes gespielt, das war auch heiß

    ja, da haben Kytes gespielt. das war auch der Grund, warum wir am zweiten Tag überhaupt hin sind. und alle nur so Interpol!1! und ich wusste damals noch nicht, wer Interpol sind [20:55]
    aber RAZZ, bester Auftritt [20:55]

    [20:56] … und meine Nocturnal Fanbox hat immer noch einen special Platz


    ja man [20:56]
    ich hab da alle meine Konzertkarten drin aufbewahrt 😅 [20:56]

    [20:57] hast du mir nicht letztens gesagt, dass da ein Rezept drin ist und ich wusste es einfach nicht? 😂😂😂

    jap. du hast das Lachs Rezept [20:57]
    ich hab Steffens Pancakes 😂 [20:57]
    aber die sind leider nicht vegan [20:57]

    [20:58] exactly! und ich hab’s immer noch nicht ausprobiert 🤡

    Skandal [20:58]
    dann haste ja jetzt Inspiration fürs Wochenende [20:58]

    [20:59] Nocturnal mal wieder ballern & dazu Lachsfilet snacken ✨

    yeehaw [20:59]
    ok hau raus. welches Konzert der oben angeführten fandest du am besten [21:13]
    bzw womit hast du jetzt im Nachhinein die schönste Erinnerung [21:13]

    [21:16] gimme a sec

    da brauchst du aber schon echt lang, um dich zu entscheiden [21:19]

    [21:21] Sorry, meine Nachbarin hat Zigaretten geschnorrt 😂😂😂😂

    haha [21:21]

    [21:25] also das RAZZ-Konzert im Festsaal war für uns stimmungsmäßig geil, ganz subjektiv! auf der Malzwiese war ich einfach dauerhaft angetrunken — da haben wir auch in der RAZZ-Crowd unangenehm auf uns aufmerksam gemacht. Da war aber der Rikas-Slot phänomenal geil, weil es war heiß & die Jungs haben dafür die perfekten Vibes.
    Drangsi & Giant Rooks jeweils im Huxleys waren einfach strange geil, weil man so ne krasse Entwicklung allein schon aufgrund der Zuschaueranzahl gefühlt hat. Aber am meisten gecatched hat mich von denen, auf denen wir gemeinsam waren, glaube das, was wir tatsächlich auch zum ersten Mal bewusst zusammen erlebt haben: Kaltenkirchen und Trille!
    [21:27] am witzigsten war der Cassia-Slot aufm Malzwiese, als diese aufblasbaren Strandbälle ins Publikum geschmissen wurden & die einfach alle 2 Sekunden im Pressegraben gelandet sind und die dann einfach irgendwann aufgegeben haben, die zurück ins Publikum zu werfen 😂

    siehst du das mit der RAZZ-Crowd ist mir gar nicht aufgefallen, weil ich ganz vorne stand haha😂😂😂😂 [21:32]
    und die Wasserbälle einfach, die niemand wollte. das war schon ein Highlight wow [21:33]
    Malzwiese war schon echt lustig, lieb ja immer noch das Festival und die ganze Geländegestaltung und so richtig. das war wie eine Grillparty nur in cool und mit Bands [21:34]

    [21:44] das war wirklich wunderschön ✨ die Stimmung war auch irgendwie einmalig. es war entspannen, es war feiern, es war BESTES EIS EVER.

    dieses Eis am Stiel? [21:46]

    [21:46] Yeeeeees, das war sooooooo geil

    genauso wie das Milchreiseis beim Stadt ohne Meer Festival [21:47]

    [22:04] äh? ich möchte bitte Milchreis? 🥺🥺
    [22:12] aber was war es denn bei dir? also das beste Konzert

    deeefinitiv Drangsal im Huxley’s [22:13]

    Vielen Dank an Jule für den abendlichen Chat!




  • LIEBLINGSDRAMA UND NAMENSGEBUNG

    LIEBLINGSDRAMA UND NAMENSGEBUNG

    Warum heißen twenty one pilots eigentlich twenty one pilots? Und wie kam es, dass ich nun auch Bühnenstücke lese? Dahinter steckt ein kleines, aber feines Bühnenwerk aus der Feder von Arthur Miller.

    All My Sons ist ein Drama in drei Akten über eine Familie, dessen Vater während des Krieges eine Entscheidung getroffen hat, die nicht nur für 21 Piloten, sondern auch für einen seiner zwei Söhne tödliche Konsequenzen hatte.

    Joe Keller hatte die Wahl und entschied sich für das Wohl seiner Familie. Die schwerwiegenden Folgen für die Allgemeinheit in Kauf nehmend. So ließen er und sein Geschäftspartner, um der Existenz ihrer Maschinenfabrik nicht zu schaden, fehlerhafte Maschinenteile ausliefern, die für den Krieg in Flugzeugen verbaut wurden und diese zum Absturz brachten.

    Joe Keller entzog sich seiner Schuld, die ihn nach einigen Jahren jedoch einholt, als der verbliebene Sohn die Wahrheit über den Entschluss seines Vaters und den Tod seines Bruders erfährt.

    Im Verlauf der Handlung werden die zwei Hauptthemen des Werkes deutlich: Die Beziehung zwischen Vater und Sohn, und der Konflikt zwischen persönlicher Moral und dem Erhalten des Geschäfts.

    Was mich an Arthur Millers All My Sons fasziniert, ist, dass das Drama ausschließlich in dem persönlichen Umfeld der Familie stattfindet und somit, die Einblicke in das Leben und die Probleme der Familie sehr real erscheinen und nicht weit hergeholt. Das erschafft im ganzen Werk eine Art spürbaren Menschlichkeit.

    Doch was hat diese Geschichte mit twenty one pilots zu tun? – Sie war die Inspiration für Tyler Joseph (Sänger von twenty one pilots), nachdem er das Bühnenstück im College behandelt hat.

    Wie schon vorher genannt, sind durch die Entscheidung des Vaters in dem Drama 21 Flugzeuge abgestürzt, da in ihnen die fehlerhaften Maschinenteile verbaut wurden.  Der Name „twenty one pilots“, so äußert sich Tyler Joseph in einem Interview bei joiz, soll die Band daran erinnern, dass schwierige Entscheidungen auf sie, ob als einzelne Person oder als Band, zukommen werden und sie sich richtig entscheiden müssen, auch wenn der Nutzen oder das Ergebnis erst nach einiger Zeit sichtbar wird.

    Ich bin begeistert von dem Drama All My Sons und der Geschichte, die hinter twenty one pilots steckt. Dieses kleine Theaterstück hat mich zum Nachdenken gebracht, inwieweit die Sorge um die Familie wirklich Entscheidungen beeinflussen kann und ob ich genauso wie Joe Keller reagiert, das Unglück von anonymen Individuen dem der eigenen Familie vorgezogen hätte. Oder ob das Familienwohl letztlich an diesem Entschluss zerbrochen ist.

    Wie hättest Du Dich entschieden?