Schlagwort: KONZERTBERICHT


  • GIG #53 OF 2018

    GIG #53 OF 2018

    Bisher wurden sie vernachlässigt. Die Erinnerungsfetzen an den festlichen Auftakt meiner diesjährigen Konzertjahreszeit in Hamburg. Denn mir schien es, als hätten diese Ereignisse den Bedarf, einer ordentlichen Reifezeit zu unterliegen, bevor sie auf dem Blog serviert werden. Wie bei einem guten Käse eben. 

    Also reflektierte ich in den letzten Tagen gründlich. Zählte die Schritte hinaus aus der Staubwolke des langen Sommers. Auf einem Weg gen Glanz der Diskokugel.

    Der Kruste entledigt, die zuletzt von Wochenenden im Sandkasten deutscher Festivals zeugte, tragen mich meine Boots den Bahnsteig entlang. Zwischen all den hektisch vorbeitrabenden Leuten passen sie gut ins Bild. Mit warmen Farben und schwerem Schuhwerk hat sich die Mode schon auf den Herbst eingestellt. Wartet förmlich auf die verregneten Oktobertage, die noch lange nicht in Sicht sind.

    Alles Alltag an diesem Mittwoch. So scheint selbst der heutige Feiertag nichts Besonderes. Und erst recht ein menschenleerer Parkplatz vor dem grauen Klotz des Bunkers stimmt nicht in den schillernden Konzertabend ein. Vorfreude und Euphorie, wo seid ihr? Hinter der angelaufenen Fahrstuhltür, die sich im fünften Stock ruckartig vor mir öffnet? Doch nur ein Grüppchen Mädels erwidert den Blick.

    Lasset die alljährliche Konzertsaison beginnen

    Konzentriert auf die Glastür, über der ein Schild auf Terrace Hill verweist. Hinter der Scheibe macht sich ein Team bereit. Anzeichen, die Unruhe bei den Wartenden hervorrufen. Tickets werden aus Taschen gepult. Ungeduldig mit den Hufen gescharrt. Darauf brennend, den Prozess „Einlass“ möglichst schnell über die Bühne zu bringen, um sich vor eben dieser möglichst weit vorn zu platzieren. Durchleuchtet und abgestempelt.

    Langsam werde ich warm. Warum gehe ich zu Konzerten? Langsam wird es klarer. Wieder gewöhnt an das, für was ich zu verwöhnt war. Raubt die Überflutung an musikalischen Reizen meine Vorfreude? Ab heut nicht mehr. Während mir meine Jacke an der Garderobe entgegengenommen wird, lege ich auch die Skepsis des Alltags ab. Tausche sie ein gegen etwas mehr Neugier.

    Was mich erwartet, erinnert an die bevorstehende Adventszeit. Mit Lichterketten umschlungenes Equipment, das auf der Bühne in einen gemütlichen Schein getaucht ist.

    Einladend und nostalgisch irgendwie, bleibt dies nicht die einzige Begebenheit in dieser Nacht, die zwei Monate in der Zeit zu früh wirkt. Auch als Tom Ogden, Sänger der Blossoms, zu einem Liedschnipsel von Last Christmas anstimmt, kann ich nicht anders, als meine geputzten Schuhe zu hinterfragen. Nikolaus ist ja gar nicht mehr so lang hin.

    Vorerst wird jedoch damit ’ne fesche Sohle aufs Parkett gelegt. Und für die Vergesslichen im Publikum steht es auch einmal in großen Lettern auf einem Instrumentenkoffer geschrieben.  Keep Dancing Inc. Der Name der Vorband beschreibt so ein ganzes Gefühl. Wenn Freude und das Schwelgen in guter Musik einen natürlichen Instinkt hervorrufen. Beine sich von selbst bewegen und der Tanz so essentiell erscheint, dass man gar nicht an ihn erinnert werden muss.

    Das Pariser Quartett eröffnet diesen Abend mit einem sympathischen Lächeln.

    Scheinbar unscheinbar und gleichzeitig ungehemmt. Zart ranken sich die weichen Synth-Klänge um die kantige Stimme des Sängers. Erblühen zu einem dynamischen Groove, der unaufdringlich tanzbar ist. Wie Einfachheit Atmosphäre schaffen kann, zeigt die Band nicht nur beim Ausrollen ihrer mitgebrachten Lichterkette.

    Elegant enspannt wurden die Besucher*innen des Terrace Hill an diesem Abend des 3. Oktobers in das musikalische Programm geleitet. Anschließen sollte daran mit Blossoms ein noch mitreißenderer Auftritt. Lang ersehnt. Das Publikum textsicher vom ersten Song bis zum aktuellen Album Cool Like You. Die Mädchen aus der ersten Reihe recken die Hälse, gespannt, welche Titel auf der Setlist wiederzuerkennen sind.

    There’s A Reason Why (I Never Returned Your Calls)

    Das wäre gar nicht nötig gewesen. Nachdem die fünf Engländer die Bühne betraten, sich hinter ihren Instrumenten positionierten, erklangen fünf Töne. Ein Anfang, der charakteristischer nicht sein konnte. Eröffnet er doch das aktuelle Werk. Die Hälfte der anwesenden Fans summten sicher vor einigen Stunden noch zur vor Kurzem erschienene Gospelchor Version.

    Cool Like You / Between The Eyes

    Tom Ogden ganz in weiß. Eine Erscheinung, wie er da passioniert von Liebe, Beziehungen und deren Scheitern singt. Wie Honig gleiten die Melodien süß und kitschig über die Zunge. Umrahmt von Intsrumentalbegleitungen, die mal das Mysteriöse, mal das unverblendet Klare in den Songs herausfordern.

    Unfaithful / Giving Up The Ghost

    Myles Kellock’s Finger schweben über den Tasten. Hinter spacigem Gestell, auf dem für den Keyboarder notwendiges Gerät befestigt ist. Er sorgt für die Energie, die mit kosmischer Atmosphäre die dunklen Weiten der Nacht erkunden. Auf der Überholspur, die Lichter ziehen vorbei, so wie die angeschlagenen Töne im Nebel auftauchen und den Klang erleuchten.

    Honey Sweet / You Pulled A Gun On Me

    Wo Joe Donovan mit gezielten Schlägen das Trommelfell zum Schwingen bringt, setzt der Groove ein. Treibt voran. Die Basis der Popsongs im Repertoire der Blossoms. Schillernd und freudig melancholisch. Bevor die Ausgelassenheit gedrosselt wird. Zwischendrin auch verführerisch.

    Auch My Favourite Room zeigt sich von einer ruhigen Seite. Nur Tom und seine Gitarre.

    Aufmerksam scheint das Publikum zu lauschen. Wer schon zu einem Konzert dieser Band war, weiß was nun folgt. Oder doch nicht? Am Ende des Stückes setzt der Gesang beim Refrain von Whole Again der Atomic Kittens an. Sorgt für einige freudige Aufschreie. Ein Typ mit Oasis Shirt hat sich nun in die vorderen Reihen gezwängt. Bereit Half The World Away aus vollem Hals mitzusingen. Und beim bereits genannten Last Christmas, dem dritten Part des Cover-Medleys, erkennt der Publikumschor erst sein wahres Potenzial.

    At Most A Kiss / Charlemagne

    Zwei Lieder stehen noch auf den Zetteln, die vor jedem Bandmitglied ausgebreitet sind. Auch Josh Dewhurst und Charlie Salt an Gitarre und Bass legen sich für das große Finale nochmals ins Zeug. Tom flankiert von den beiden singt den Besucher*innen entgegen, die seine Worte euphorisch erwidern. Es ist Konzert Nummer 53 der Band, mein 24 in diesem Jahr. Und der Abend im Terrace Hill endet mit einem Ohrwurm.


  • VON UNERREICHBAR – UND GREIFBARKEIT

    VON UNERREICHBAR – UND GREIFBARKEIT

    Ein glockenhelles Knistern erfüllt die Luft. Elektrisierende Spannungen im Raum, die genauso gut ausgesandte Signale eines fernen Sterns hätten sein können. Doch der Ursprung dessen ist greifbarer als jeder Himmelskörper, der heut die Nacht erleuchtet. Und dennoch nicht so nah wie die Instrumente vor mir vermuten lassen, denen dieser Klang entstammt. 5000 Meilen entfernt.

    „Ich merke, dass ich anders Musik mache, wenn ich in anderen Ländern war, mit anderen Menschen gesprochen und den Kopf gelüftet habe.“

    Im sich intensivierenden Scheinwerferlicht beginnt so ein Auftritt. Bühne frei für LUI HILL. Den Anfang macht, was auch das Album eröffnet. Zwischen Neonröhren und Zwielicht auf der Reeperbahn. Unter der Woche, es ist Donnerstag. Neben bekannten Gesichtern auch fremde, die neugierig durch den schweren Vorhang ins Häkken spähen. Einen Schritt in den Raum, das nächste Lied wird angestimmt.

    „Ich mag Hamburg sehr. Hier habe ich auch ein halbes Jahr gewohnt und bin mit dieser Stadt irgendwie verbunden. Da freue ich mich auf jeden Fall heute Abend hier zu spielen.“

    Den Auftakt der Tour hinter sich und positive Resonanz aus Berlin stärkt den Rücken. Wind in den Segeln für eine Reise über Distanzen zu Unerreichbarkeit, Träumen und neuem Zuhause. Der Rhythmus der Drums trägt die Füße, lädt zu einem Tanz. Begleitet von akustischen Souvenirs wird die Welt greifbar. Funken des einzigartig Echten zünden die Rakete computergenerierter Strukturen und bringen sie auf Kurs eines reizvollen Mittelwegs.

    „Wenn sich beide Welten treffen – das Digitale und das Organische, Analoge – , dann wird die Musik für mich am aufregendsten.“

    Aufregend auch für die Menschen, dessen Gesichter beim Blick zur Bühne leuchten. Bewegt oder innehaltend, das Publikum zusammengeführt zum gleichen Anlass. Die offensichtliche Gemeinsamkeit separiert den Einzelnen mit seinen Gedanken. Darin und in der Musik versunken, dessen Inspiration zurückführt auf Leute, Andere oder Unbekannte, sich selbst.

    „Dieser fantastische Moment, den mag ich an Menschen. Wenn sie sich überschätzen und nach etwas greifen, wo sie noch lang nicht dran sind, aber glauben, dass sie es irgendwann erreichen.“

    Die erste Station des Solo-Projekts wurde passiert. Ein selbstbetiteltes Debütalbum. Von Tagen zu Monaten zur fertigen Produktion. Liebe zum Detail und einer neuen Eigenständigkeit entgegen der demokratischen Bandvergangenheit.

    Mit zehn Songs und zwei unterstützenden Musikern zieht LUI HILL nun in die Clubs des Landes ein. Aus Solo wird Trio. Gitarre, Synthesizer und Schlagzeug. Hier zeigt sich, dass Abdriften zum Weg gehört. Bei einem Instrumental-Intermezzo, das die Umgebung in ein okkultes Medium zu verwandeln scheint.

    „Ich könnte mich natürlich auch allein auf die Bühne stellen, aber dafür bin ich zu sehr Musiker und brauche dieses Zusammenspiel zwischen Musikern.“

    So bildet sich ein Klanggerüst, auf dem die Melodien im zweiten Teil des Sets balancieren. Anders als beim vorgelegten Album. Eine eingefügte Zäsur bringt den Hörer aus dem Gleichgewicht. Konfrontiert mit der Bedeutung von Heimat. Und ein betrunkenes Gespräch, das die Essenz hinter dieser Frage ehrlich herausstellt. Home could be anything.

    „Ich fand den verstörenden Moment, in der Mitte der Platte keine Musik zu haben, interessant. Den Leuten vor den Kopf zu stoßen.“

    Resonierend zu den Motiven der Songs fiel auch die Wahl des Covers. Warum nicht einen Satelliten? Themen, die um entfernte Orte kreisen. Etwas Geheimnisvolles im Timbre des Gesangs. Dunkelheit und Schwere messen sich an leuchtender Energie und auftreibender Dynamik. Ein eigens erschaffenes Universum, in dem die Kompositionen forschend den Weg bereiten. 

    „Und mir war auch klar, dass wir nicht einfach ein Bild aus Getty Images nehmen können. Wir mussten den Satelliten schon selber bauen.“

    Und aus den Teilen setzt sich stetig ein Werk zusammen. Konstruiert mit Bedacht, aus flachen Mustern Greifbares zu modellieren. Wie der Glanz des Satelliten die gleißende Sonne reflektiert, spiegelt sich die Handarbeit der Einzelheiten.

    Verzweiflung und Euphorie. Die eigenen Ansprüche, Perfektionismus und der Produktionsprozess verschmelzen. Das Ende führt zu einem Anfang. Das Debüt nach Tagen im Studio in den Händen. Zum letzten Song färbt sich auch das Scheinwerferlicht gold-orange.

    Dieser Text ist auf der Grundlage eines Interviews mit Lui Hill im Oktober 2018 vor seinem Konzert in Hamburg entstanden. Foto: Simon Hegenberg


  • EIN ABEND IM „BØRNS KOSMOS“

    EIN ABEND IM „BØRNS KOSMOS“

    Im Januar gab es das neue Album. Blue Madonna. Und mit diesem zwölf atmosphärische Songs, die sich durch die filigrane Stimme Garrett Borns‘ auszeichnen. Wo die dazugehörigen Videos, das Coverdesign oder die Garderobe des Sängers eine kunstvoll-coole Ästhetik ausstrahlen, inspirieren sie wohl die Mehrheit der Besucher des Borns Konzert am Mittwoch, den 23.05.18 bei ihrer Outfitwahl.

    Die Wartenden vor dem Festsaal Kreuzberg in Berlin sind nicht nur fancy, sondern auch früh dran.

    Schon vier Stunden vor Einlass sammeln sich die ersten ungeduldigen Fans, die dann in trichterförmiger Weise der Tür entgegenströmen, die sie noch von einem unglaublichen Abend trennt. Sie füllen den Saal, die Treppen und erhöhten Plattformen des Festsaals, in dem es längst wärmer ist, als es draußen war.

    Schon bei Voract Mikky Ekko ist das Publikum entzückt. Der amerikanische Sänger sorgt mit seiner Band für einen gelungenen Start in das abendliche Programm. Begleitet von dem ersten, recht ordentlichen Chor, den Mikky Ekko den Anwesenden mit seiner Version von Stay entlockt.

    Doch die Begeisterung im Saal wird merklich gesteigert, als Garrett Borns die, dem Albumthema angepasst, in blaues Licht getauchte Bühne betritt.

    Alle rücken noch ein Stück enger zusammen, um ihrem Vorbild näher zu sein. Und das belohnt der Sänger aus Michigan. Immer wieder gibt er den ersten Reihen besondere Aufmerksamkeit, indem er sich zu ihnen herunterbeugt oder die Hand reicht. Dafür hat sich das Warten sicher gelohnt.

    Das Publikum verbreitet eine ausgelassene Stimmung und wiegt sich rhythmisch zu den träumerischen Melodien der Songs, die sowohl altbekannte als auch Töne des neuen Albums anspielen. Manchmal vergesse selbst ich ganz die Zeit in dem Kosmos aus gedämpftem Licht und sanftem Gesang.

    Wobei die Reihen der Besucher  jede Chance erfolgreich zum Mitsingen nutzen. Das sorgt beim großen Finale, der zweiten Zugabe Electric Love für ein letztes ungehaltenes und absolut formvolles Ende.

    Dieser Abend wird mir mit seiner gleichzeitig entspannten und trotz dessen erfrischend beschwingten Atmosphäre positiv im Gedächtnis bleiben. Ebenso wie ein passionierter Garrtett Borns, der nicht nur mit Gesang und Performance, sondern auch ehrlicher Sympathie für eben diese Stimmung gesorgt hat.


  • ARE YOU GONNA ROCK MY WAY?

    ARE YOU GONNA ROCK MY WAY?

    Über uns die Diskokugel. Sich solide drehend reflektiert sie das Geschehen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Wie ein Mond, unter dem Nachtschwärmer ihr gemeinsames Interesse zelebrieren. Der silberne Glanz des Partygestirns hat glitzernd auf die Wangen der Besucher abgefärbt.

    Aufgesucht als Zuflucht vor der winterlichen Kälte in Berlin’s Straßen – das Programm des Lido am 15. Februar 2018 soll aufkeimendes Verlangen nach heißeren, herzerwärmenden Zeiten stillen.

    Mit den Auftritten zweier britischer Bands werden weder wiedererweckte Urlaubs-Erinnerungen, noch die glühende Atmosphäre belebter Sommernächte vernachlässigt.

    Lax Diamond. Die Exposition dieses ereignisreichen Abends besteht aus einer Konstellation hamburger Indie-Rapper. Initiative ergreifend animiert das Quintett die teilweise skeptischen Zuschauer zu ersten Erwärmungsübungen. Klatschen, „bouncen“, singen zu der Mischung schroff-melodischer Musik. Vielleicht begeistert vom Anblick der pulsierenden Masse im ausverkauften Saal oder dem musikalischen Kick – mit dem Erklimmen eines Bühnenpfeilers sorgt der Sänger der Band für ein spannendes Finale des viertelstündigen Support-Auftritts.

    Coasts. Aufgewärmt befinden wir uns mit der zweiten Band mittlerweile am Meer. Im Rhythmus der Wellen.

    Verträumt berauscht. Romantisch und zugleich temperamentvoll. Melodien, geküsst von der Sonne und südländischem Flair. Lieder zu denen ich einfach nur die Arme ausstrecken und in der Unbeschwertheit des Moments schwelgen möchte. Ob Oceans, Let Me Love You oder Come On Over.

    Ein Blick ins Publikum und mir wird bestätigt, dass sich dieses Gefühl der Euphorie nicht allein auf mich beschränkt. Mit unbefangenen Sommerhymnen sorgt der zweite Programmpunkt des Abends für Faszination. Eingestimmt auf das ersehnte Highlight. 

    The Hunna. Vier Boys und eine Bühne.

    Und schon der erste Song You & Me beschreibt die Eigenschaft der folgenden Stunde. Wild. Wie die Rosen, die als botanisches Statement bereits bei Lax Diamond aus dem Mikrofonständer zu sprießen scheinen, sich vermehrt auf der Kleidung der Fans ranken und in Form eines Straußes ihren Weg auf die Bühne finden. Zum Sänger, der heut Geburtstag hat. Auch ein Kuchen mit Kerzen, begleitet von einem Publikumsständchen, fehlt nicht. Ganz zur Freude Ryan’s, der sichtlich geschmeichelt grinst. So beginnt eine einzigartige Show.

    Geprägt von der heiteren Interaktion zwischen Band und Besucher, rockigen Liebesliedern, Gitarren- und Drum-Intermezzi, die ein wahres Feuer entfachen.

    Zwischen Nebel und augelassenen „Ahoo“-Rufen im Call-And-Response-Prinzip. Lässig im Scheinwerferlicht oder ein Handylichtermeer vor sich. Besondere Kleinigkeiten lassen das Set an Songs, die beides können – abgehen und innehalten – glänzen. Die Antwort auf die Frage „Are you gonna rock my way?“ erschließt sich von selbst. Nicht nur bei dem Lied Flickin‘ Your Hair wird der Haarschopf ungehalten durch die Luft geschmissen.

    Dare, Piece By Piece, Summer und die heißen Sommertage werden im Konzertsaal greifbar. Freiheit. Sehnsucht. Leidenschaft – Bad For You. Sycamore Tree etwas ruhiger. Für She’s Casual singt jeder noch ein bisschen lauter. Mit fortschreitendem Abend wippen auch die Köpfe der Boyfriends anerkennend im Takt zur Musik einer Band, die ihre Girlfriends kreischen lässt.

    Dann Bonfire. Entflammt. Eine Stimmung für ein Konzert.


  • JUGENDLICHER PEP IN PERSON

    JUGENDLICHER PEP IN PERSON

    Wozu Sprungbretter? Von 0 auf 100 aus dem Stand – Yungblud ist Daseinsbeweis für den längst verloren geglaubten jugendlichen Pep einer energiegeladenen Generation. Denn das ist es, was der junge Brite verkörpert. Eine Ladung Energie.

    Lebhafte Bühnendynamik, die meine Erwartungen übertrifft. Frech, ungeschliffen. Und mehr als die pinken Socken, sticht nur der Träger dieser heraus.

    Mit einer überzeugend tatkräftigen Präsenz und ausgelassener Stimmung betritt Yungblud am Dienstag, den 23. Januar 2018 die Bühne des Musik und Frieden. Die schwarze Kapuze tief im Gesicht. Rebellischer Auftritt. Ein Level der Begeisterung. Und das Publikum ist hingerissen.

    Dank einer gigantischen Sprungkraft weiß Yungblud die Bühne auch in der Vertikalen zu nutzen. Oder effektvolle Requisiten als Untermalung der Musik einzusetzen. Megafon. Spraydose. Eben noch Teil des Songtextes, jetzt in physischer Form als Teil der Show – mit neongelber Farbe prangt nun „Berlin“ auf dem Plakat, das als Bühnenhintergrund dient.

    Nicht allein die Show überzeugt. Texte, die mehr transportieren als leere Worte.

    Ein Ausdruck der Entrüstung, Ergriffenheit im Gesang. Herzblut. Denkanstoß. Identifikation. Dann die Kombination aus packenden Rhythmen und einprägsamen Melodien, vereinzelt interessant angeraut. Die musikalisch ansprechende Verpackung für eine Message, die nach Aufmerksamkeit verlangt.

    Fasziniert von der beobachteten Parallele zwischen dem „auf der Bühne Stehen“ und dem „lebendig Sein“. Ein Konzert wie ein Lebensgefühl. Dafür bin ich dankbar. Und obwohl Debüt-EP und drei, vier bisher unveröffentlichte Songs noch kein „ordentliches Set“ füllen, hat die Umsetzung dessen doch Herz und Geist mit Schwung und Kraft gefüllt.


  • DIE UNREALITÄT IM NACHHINEIN

    DIE UNREALITÄT IM NACHHINEIN

    Manchmal gibt es diese Konzerte. Die Überwältigenden. Die im Nachhinein unreal scheinenden. Bin ich wirklich dort gewesen?

    Donnerstag, am 18. Januar 2018 in der Max-Schmeling-Halle. Und ich würde lügen, beschriebe ich diesen Abend mit Attributen wie „großartig“ und „fantastisch“. Denn in Wahrheit fehlen mir die Worte.

    Vielleicht betrachte ich Konzert und Musik als Zuflucht. Eine eigene Welt aus Melodie und Rhythmus. Geboren mit dem ersten Ton, zum Abschluss erlöschen alle Lichter. Falls jemand diese Welt zu füllen weiß, sind das alt-J.

    Mit schillernden Landschaften aus Licht und Nebel

    Das Publikum umhüllt von filigranen Klängen, die sacht schwebend die Ohren erreichen. Jedoch genauso leicht zu mitreißender Dramatik expandieren. Die Balance zwischen minimalistisch und episch. Drei Musiker, die den Takt angeben. Hunderte Menschen vor sich, jeder ein eigenes Instrument.

    Ich fühle mich, als eröffnete sich mir eine Traumwelt. Mein Blick schweift durch die Menge, über die Masse im Innenraum hinweg. Schräg hinter mir eine Dame mit fasziniertem Blick. Ein paar Reihen weiter vorn erheben sich die Leute tanzend von ihren Sitzplätzen. Strahlende Gesichter, ich bin eines davon. Endlich ein Konzert von Inspirationsquelle und Alltagsbegleiter alt-J.

    Nachdem Marika Hackmann den Abend eröffnet und das scheinbar langwierige Warten ein Ende hatte, ließ sich meine Euphorie nicht mehr halten.

    Drei Gestalten betreten die Bühne. Erste Töne. Deadcrush. Jubeln. Dann Tesselate, Something Good oder Every Other Freckle. Drums und hey!. Bloodflood. Einatmen. Ausatmen und Freudentränen. Mit Matilda ein Publikumschor.

    Lichtblitze. Nebel und irgendjemand zündet eine Wunderkerze. Dissolve Me und Left Hand Free für neue Energie. Dann Finale. Atmosphärisch. 3WW. Als Abschluss Breezeblocks. Ein letztes mal Lichtexplosionen auf der Bühne. Und applaudierendes Publikum.

    Mit dem Verlassen der Halle lasse ich auch diese traumhafte Welt zurück. In der Hoffnung bald wiederzukehren.

    Unbeschreiblich. Und eine Fülle an nachhaltigen Eindrücke dieses Abends ist jetzt mein Begleiter. Ein Stück der Traumwelt für die Hosentasche. Mit jedem alt-J Song den ich nun höre. Oder zu hören glaube.


  • GESCHLOSSENE AUGEN

    GESCHLOSSENE AUGEN

    Eigentlich ist mir erst seit wenigen Wochen die Existenz dieser Band bekannt. Von ihren Liedern kenne ich eigentlich auch nur zwei. Und ist es nicht eigentlich auch ein Zufall, dass sie genau jetzt durch Europa touren, einschließlich Berlin? Als mir Facebook vorschlägt, dieses Konzert zu besuchen – Wieso eigentlich nicht?

    Nun bin ich da. Island vor mir. Und die Bühne wirkt wie eine Insel, die sich solide aus den wogenden Wellen des Publikums erhebt. Obwohl ich mich für diesen Abend in die pulsierende Hauptstadt begeben habe, fühle ich mich der Schnelle und Unstetigkeit doch ganz fern. Mir scheint, als ob ich einen Ruhepol gefunden habe.

    Weit weg vom Alltäglichen, im Einklang mit der Musik

    Verträumte Melodien und eine raue Stimme, die wehmütig ihre Zeilen singt. Der natürliche Klang birgt eine Fülle an Gefühl und Eindrücken, dass ich die Augen schließe, um alles in mich aufzunehmen. Berührt von den Liedern, dem Gesang, Island. Das charmante Quartett aus England erfüllt die Luft mit ruhigen und zugleich fesselnden Tönen ihrer Songs.

    Und es fühlt sich an, als ließe sich die Menge in der erschaffenen Atmosphäre treiben. 

    Gewiss bin ich diesen Abend bei diesem wunderschönen Konzert mit eingetaucht. In die Musik, die Songs dieser unglaublich coolen Band, die ich eigentlich gar nicht auf dem Zettel hatte. Eigentlich. Und die jetzt meine Novembermusik sind. Samstag, der 18. November 2017 – schön, dass es dich gab. Auch wenn ich jetzt vermutlich ohne Geduld, dem neuen Album entgegenfiebere, das erst im Frühling nächsten Jahres erscheint


  • EINE WOCHE – ZWEI KONZERTE

    EINE WOCHE – ZWEI KONZERTE

    Gleich zweimal in dieser Woche verbrachte ich meine Abende musiklauschend inmitten einer Menge Konzertbesucher. Und wie sich erwies, hätte ich mir keinen besseren Tagesabschluss für den Dienstag und Mittwoch vorstellen könnnen. Denn im Gegenzug zu meinen schon früh mit Euphorie erworbenen Tickets erhielt ich den Eintritt zu einzigartigen, musikalischen Darbietungen und Momenten, auf die ich gern zurückblicke.

    18. April 2017

    Als ich und meine Konzertbegleitung übermotiviert am Molotow in Hamburg ankommen, lässt außer dem Tourbus vor der Haustür noch nichts darauf schließen, das hier an diesem Abend eine fette Fete gefeiert wird. Erst nach und nach lassen sich immer mehr Leutchen blicken, die sich auch wie wir die Live-Show der Band Circa Waves nicht entgehen lassen wollen. 

    Die vier Jungs brachten für uns rockige Sounds aus Liverpool in Hamburger Gemäuer und präsentierten ihr neues Album Different Creatures. Als Unterstützung war die Band INHEAVEN am Start, die mit Songs wie Baby’s Alright oder Treats Stimmung aufkommen ließen.

    Ein Grund, die angestaute Freude in rhythmisch-zuckenden Bewegungen umzusetzen.

    Ein kleiner Vorgeschmack zu dem, was mit dem heiß ersehnten Auftritt von Circa Waves noch folgen sollte. Die Atmosphäre war ausgelassen und die Jungs performten ihre Lieder auf der Bühne in rotes Licht getaucht mit einer ansteckenden Lebhaftigkeit, die zum abrocken und mitsingen anregte. 

    Es war großartig, die Lieblingssongs live von der Band gespielt zu hören und wenn man dabei nur wenige Zentimeter vom Ort des Geschehens entfernt seinen Platz hat, ist das umso cooler, da man die ganzen Regungen auf der Bühne aus nächster Nähe bewundern kann.

    Meine Song-Favoriten des Abends waren Stuck und Different Creatures, obwohl am Ende alle Tracks dazu beigetragen haben, dass das im letzten Lied besungene T-Shirt Weather diesen Abend im Molotow eingezogen ist, trotz der Frostwarnung im April.

    Circa Waves sind definitiv einen Konzertbesuch wert, es war einfach mega geil und ich freue mich darauf, wenn die Jungs das nächsten Mal einen Tourstop in Deutschland einlegen und dann vielleicht auch nicht ihre CDs vergessen, die sie beim Konzert in Hamburg wohl sonst an den ein oder anderen Mann oder die Frau hätten bringen können.

    19. April 2017

    Anders als am Vortag durften wir uns am Knust in Hamburg schon in eine vorhandene Schlange einreihen, um in Gesellschaft anderer Fans von Bry auf dessen Konzert zu warten. 

    Wohl fast hundert Prozent der im ausverkauften Konzertsaal Anwesenden wurden Opfer des irischen Charmes des Singer/Songwriters während der Twenty One Pilots Tour im November. So wie ich auch. Als Dank an das Duo von dem Bry im letzten Jahr der Support sein durfte, spielte er Tear In My Heart

    Damit sorgte er für eine wunderbare Überraschung und weckte alte Gefühle an das letzte twenty one pilots Konzert.

    Bei diesem Cover wurde so laut mitgesungen, wie bei keinem seiner eigenen Lieder. Und das war eine Leistung, denn schon bei dem Song Adventure Time waren wir ein schöner Crowd-Chor und die Atmosphäre brachte mich fast zum Heulen. 

    Im Vergleich zu Rockkonzerten wirkte alles bezaubernd und bunt. Vielleicht sind die Lieder etwas schnulzig, aber durch Bry’s ironisch-humorvolle Art auf der Bühne ist es trotzdem erfrischend. Umso trauriger war ich, als nach noch nicht einmal einer Stunde der letzte Song erklang. 

    Wie vorher versprochen wagte Bry, (durch ein Mädchen angeregt, dass bei einem seiner ersten Lieder durch die Crowd surfte) den Versuch des Crowdsurfings.

    Was auch bei einem Versuch blieb, da er (zu groß für die kleinen Mädchen in den vorderen Reihen, die ihn wohl nicht ganz halten konnten) nach wenigen Metern in der Menge unterging. Eine Aktion, die uns alle schmunzeln ließ

    Zusammengefasst war auch dieses Konzert auf jeden Fall das Geld wert, allein schon weil Bry als Person mega cute ist. Und auch seine Musik ist super angekommen, denn als wir am Merch-Stand ankamen, waren alle CDs schon weg. 


  • FREITAG, FEBRUAR, FANTASTISCHE MUSIK

    FREITAG, FEBRUAR, FANTASTISCHE MUSIK

    17. Februar 2017 – im ausverkauften Musik und Frieden tummeln sich Leute. Eine Masse an Individuen, die an diesem Abend alle das gleiche Ziel verfolgen: den wunderbaren Art-Pop der jungen Band Giant Rooks aus erster Hand zu konsumieren. 

    Gespannt und durch das Musiker-Duo Bender & Schillinger angeheizt, richten sich die Blicke zur Bühne.

    Hinter weißem Nebel kommen fünf Gestalten zum Vorschein. Giant Rooks. Let the show begin. Im Publikum kommt ungeahntes Potenzial für einen sehr ausgeprägten Lautstärkepegel zum Vorschein – wer bei diesen mitreißenden Sounds nicht mehr als mit dem großen Zeh wippt, ist selbst schuld. 

    Neben den fünf Tracks der New Estate EP oder den Klassikern Smaland und Chapels fanden auch brandneue Songs ihren Weg durch die stickige Clubluft zu den Ohren der Zuhörer und sorgten dort für ein akustisches Wow-Erlebnis. Ebenso das Cover von Bob Dylan’s I Shall Be Released.

    Eines meiner Highlights – der Song Rituals mit seiner unglaublichen musikalischen Intensität.

    Sänger Frederik überzeugt mit einzigartiger Stimme – auch ohne Mikrofon. Und im Einklang mit den Tunes, die die Bandmitglieder ihren Instrumenten entlocken, entsteht ein einzigartiges Ganzes, das es verdient hat, gefeiert zu werden. Das ist auch, was wir im Musik und Frieden getan haben.

    Es war ein Fest. Ein Hoch auf die einzigartige Musik der Jungs von Giant Rooks und dem unbeschreiblich coolen Auftritt in Berlin


  • WE ARE TWENTY ONE PILOTS & SO ARE YOU

    WE ARE TWENTY ONE PILOTS & SO ARE YOU

    Der zweite November diesen Jahres – nicht nur irgendein Mittwoch für mich. Sondern DER Mittwoch. DER Tag, an dem twenty one pilots mit ihrer krassen Show Berlin beglücken. Und ich durfte dabei sein!

    Nach über einem halben Jahr Vorfreude, Wochen der Aufregung und den finalen, euphorischen Stunden in der Warteschlange wurde dieser lang ersehnte Abend endlich Wirklichkeit – und die konnte locker mit meinen erträumten Erwartungen mithalten. 

    Ein Abend des cuten Voracts

    Vorbereitet wie ich immer bin, hatte ich, anders als viele in meinem Umfeld, einen Plan wer Bry ist und was er für Musik macht. Youtube hatte mir dazu ein paar Kostproben gegeben und ich entschied für mich, nachdem ich einige Zeit über Bry’s Style geschmunzelt habe, dass ich seine Songs o.k. finde. Diese Feststellung hat sich nach seinem Live-Auftritt nochmal erheblich ins Positive verändert. Nicht ganz unschuldig daran ist der irische Charm von Bry und die Wohlfühl-Athmosphäre, die seine Musik schafft.

    Ein Abend der guten Sicht

    Zehnte Reihe! Ich stand in der zehnten Reihe! Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, noch weiter vorn zu stehen, aber während des Konzerts hat sich rausgestellt, dass meine Platzwahl recht gut war – ich konnte ohne Beschwerden gucken uuuund bei dem Song Trees stand ich circa zwei Meter von Tyler entfernt, als er mit seiner Drum im Publikum stand. whaat.

    Ein Abend der besten Bühnenshow

    Ich habe diese ausgefeilte Bühnenshow von twenty one pilots so geliebt. Angefangen bei den unübertrefflichen Hintergründen auf dem Screen, die nicht nur mega schön anzusehen, sondern auch mit der ganzen eingebauten Symbolik sehr durchdacht war. Dann wurde noch eine reinste Akrobatik mit dem Licht und den Effekten dazugepackt, die an jeder Stelle perfekt gepasst hat. 

    Und DANN kam noch der abwechslungsreiche und mega mitreißende Auftritt von den Bandmitglieder Josh und Tyler, die mehr als abgegangen sind. Der bekannte „Backflip vom Piano“ war natürlich unter anderem auch mit von der Partie.

    Ein Abend des Publikums

    Wirklich bemerkenswert und eine reine Hysterie auslösend war, wenn Tyler mal hier oder da einfach im Publikum auftauchte, obwohl er vor gefühlten zwei Sekunden noch auf der Bühne gestanden hatte. Mega geil. Außerdem sind twenty one pilots ja für den Einbezug des Publikums in die Show bekannt und ein Schlagzeug + Josh, das von der Crowd gehalten wird, fehlte nicht.

    Genauso wenig wie ein auf der Menge stehender Tyler. Das überhaupt krasseste an Einbezug des Publikums war jedoch, als ein junges Mädel auf die Bühne geholt wurde und mit Josh zusammen den „Secret Handshake“, der auch Teil des Stressed Out Musikvideos ist, machen durfte. 

    Ein Abend der einzigartigen, neuen Show-Innovationen

    Für besondere Freudenschreie meinerseits sorgte ein riesiger Hamsterball, in dem Tyler dann einfach über die Leute (ja auch fast über mich) im Stehraum gerollt ist. So etwas habe ich noch nie bei einer anderen Band gesehen. 

    Ein Abend der Masken 

    Ohne die hätte mir was gefehlt. Masken sind einfach eins der Markenzeichen von top.

    Ein Abend der überaus fantastischen Musik

    Ich habe es geliebt, Tyler’s Stimme live zu hören! Das war so besonders. Genau wie Josh an seinem Schlagzeug. Den Sound in der Max-Schmeling-Halle fand ich einwandfrei, da hatte ich vorher ja leichte Befürchtungen, die sich aber nicht in die Realität umgesetzt haben. Und die Stellen, an denen das Publikum allein sang, hatten echt Gänsehautfaktor.

    Ein Abend der Emotionen

    Emotional Roadshow – da steckts schon drin. Bei manchen Liedern kam mir auch wirklich das Heulen, vor Freude. Ich kann gar nicht alles beschreiben, was an diesem Konzert alles so mega cool war – Ich denke, das musst Du Dir selbst mal reinziehen – es lohnt sich vollkommen! 

    „We are Twenty One Pilots and so are you“