KONZERTKALENDER MÄRZ/APRIL

King Nun / 04.03. im Cassiopeia, Berlin

Muss ich hier überhaupt noch etwas darüber schreiben? Scheinbar bin ich von dieser Londoner Truppe so sehr überzeugt, dass ich bereits für einige UK Konzerte die Reise nach England angetreten bin und Berlin wird auch nicht der letzte Stop sein. Die düstere Musik von King Nun hat mich gefesselt. Zwischen dröhnenden Rhythmen und einer unschlagbaren Bühnenenergie nicke ich bis der Nacken schmerzt und die Stimme vom ausgelassenen Mitsingen versagt. Eins kann ich versprechen – es wird laut. Und die vier Jungs haben auch dafür gesorgt, dass ihr Konzert nicht nur ein akustisches, sondern auch visuelles Erlebnis wird. Überzeugt euch selbst davon, hier gibt es alle Tourdaten und wer noch mehr über King Nun lesen möchte, klickt sich in mein Interview mit Theo, dem Frontmann der Band.

Bei meinem letzten Ausflug zum Lido habe ich gesehen, dass Drangsal dort am 07.03. bei der Radioactive Party auflegt. An dem Tag bin ich selbst noch für King Nun am Reisen – aber wenn jemand von euch auf 80s New Wave, Punk, NDW, Power-Pop, Dad-Rock steht, dort werdet ihr fündig.

Big Thief / 09.03. im Astra Kulturhaus, Berlin

Big Thief sind eine Band, die genau den richtigen Soundtrack für einen verregneten Montagabend mitbringen. Sehr ruhig rinnen die Songs in einem Bach aus weichen Gitarren und gläsernem, melancholischem Gesang. Ich habe bisher noch kein Konzert von ihnen gesehen und bin gespannt, wie sich die Melodien auf der Tanzfläche machen, die mich sonst an leisen, im Bett verkrochenen Tagen begleiten. Alle Tourdaten gibt es hier.

Klangstof / 11.03. im Bi Nuu, Berlin

Meine Verbindung zu dieser Band reicht einige Zeit zurück. Genauer gesagt bis in den November 2017, als sie ihre EP Everest veröffentlichten, die mich mit ihren sphärischen Klängen so sehr in den Bann zog, dass ich den Sänger Koen dazu mit ein paar Fragen löcherte. Mittlerweile hat das Trio bereits ein neues Album draußen, das den Titel The Noise You Make Is Silent trägt. Auch hier scheinen die Melodien in einem flüchtigen Gerüst warmer Synths zu schweben. Und werden teilweise durch hypnotischen Bass und Drums in tanzbares Gewand gekleidet. Alle Tourdaten gibt es hier.

Rex Orange County / 12.03. im Astra Kulturhaus, Berlin

Im vergangenen Jahr habe ich Rex Orange County beim Lollapalooza in Berlin gesehen. Genauso fasziniert wie von seinem Trompeter, der sehr lässig mit seinem Instrument auftrat, war ich von den Songs des englischen Künstlers. Irgendwie fühlt sich die Musik heimelig an. Und der Gesang hüllt mich ein wie eine warme Decke im Winter. Sobald Rex Orange County die Bühne betrat, konnte man ihn eigentlich nur sympathisch finden. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen. Alle Konzertdaten gibt es hier.

KYTES / 19.03. im Lido, Berlin

Eine deutsche Band, die mich und den Blog schon seit dem Anfang begleitet, ist Kytes. Ich erinnere mich noch an ein Releasekonzert 2016 für das Album Heads And Tales. Jetzt sind ein paar Jahre vergangen und ich nahm jede Möglichkeit eines Konzerts der vier Münchner wahr. Farbenfroher Pop, der auf der Bühne mit bunten Scheinwerfern und einer durch und durch positiven Atmosphäre begleitet wird. Auch wenn meine Lieblingssongs immer noch Heads Underwater, gefolgt von Inner Cinema sind und ich mit dem neuen Material nicht ganz so viel anfangen kann – eins sei gesagt: Live sind Kytes unschlagbar. Tanzbare Rhythmen und ausgelassene Stimmung, die den Schweiß von der Decke tropfen lässt. Alle Tourdaten gibt es hier.

Easy Life / 31.03. im Cassiopeia, Berlin

Ebenfalls absolut sympathisch ist das Kollektiv Easy Life. Beim letzten Reeperbahn Festival spielten sie im Molotow. Dort bestätigten sie ihr Potenzial, das bereits vorab auf den ganzen Empfehlungs- und Must-See-Listen vieler Blogs angepriesen wurde. Ich fand ja den Moment am besten, wo der Drummer auf einmal meinte, dass sich der Sänger im Text versprochen hatte und dann selbst anfing, die Zeilen zu rappen. Auch der Gitarrist, der ständig ein Grinsen auf den Lippen hatte, sorgte bei mir für gute Laune. Nicht zu vergessen, dass die Songs echte Banger sind. Eine Mischung zwischen Melancholie, rauschendem Hip Hop und leuchtenden Hooks, Indiepop. Alle Tourdaten gibt es hier.

Tom Allan & The Strangest / 15.04. im Auster-Club, Berlin

Auch diese Band wurde mir beim Reeperbahn Festival bekannt gemacht. Nur bereits 2018. Ich erinnere mich an den dunklen Bahnhof Pauli. Zwei Typen, schwarze Lederjacken und wuschelige Frisuren. Unwillkürlich fühle ich mich an den LOL-Film (französische Variante, bien sûr!) erinnert. Wie die, in Nostalgie schwelgende, Menge zeitweise vom Scheinwerferlicht erfasst wird. Die Flasche Astra in der Hand blitzt kurz auf. Ein Soundtrack, der eigene Erinnerungen in Szene setzt. Das Konzert in Berlin ist bereits ausverkauft, aber falls ihr noch ein Ticket auftreiben könnt, dann tut das – es lohnt sich!

Giant Rooks / 16.04. in der Columbiahalle, Berlin

Was für ein Ohrwurm ist denn bitte das neue Lied von Giant Rooks! Euphorie und gleichzeitig Sehnsucht. Eine riesige Klanglandschaft und die charakteristische Stimme von Sänger Frederik. Ich habe schon vor Augen wie die Band bei goldenem Licht auf der vernebelten Bühne steht und das Publikum mit erhobenen Armen tanzt. Der erste Berlin-Termin von Giant Rooks ist bereits ausverkauft und es wurde direkt ein zweiter angesetzt, einen Tag später. Wenn das kein Zeichen ist! Alle Tourdaten gibt es hier.

Yukno / 17.04. im Badehaus, Berlin

Ich habe schon so oft von dem Geschwister-Duo Yukno geschwärmt und mittlerweile haben sich die beiden mit ihren großartigen Songs Gehör verschafft. Denn sowohl Berlin als auch Hamburg sind bereits ausverkauft. Falls ihr irgendwie an ein Ticket kommt, tut es. Ich werde selbst die Augen offen halten. Einerseits weil die Songs nicht nur Ohrwurm- und Lieblingsliedcharakter haben – es ist auch einfach unvergleichlich, sich zu den hypnotischen Sounds in Ekstase zu tanzen und die live fast greifbaren Töne aufzufangen. Alle Tourdaten gibt es hier.

Einstürzende Neubauten / 20.04. im Konzerthaus, Berlin

Seitdem ich vor zwei Jahren die Dokumentation Desolation Center (absolut sehenswert!) und vor Kurzem dann den Film B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin (dafür auch eine Empfehlung von mir) gesehen habe, möchte ich einmal die Einstürzenden Neubauten live erleben. Und diesen April soll sich die Chance dafür bieten. Alle Tourdaten gibt es hier.

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