Kategorie: FILM


  • BANDS IN BOILERSUITS

    Ein Einteiler. Er sitzt locker, sowohl langärmlig als auch mit langem Bein. Und ist nicht ganz so fashionable wie ein Jumpsuit – laut Wikipedia. Der Boilersuit! In Nordamerika wird er als verhüllendere Variante des Overalls einfallsreich „Coverall“ genannt. Und dass dieses Kleidungsstück außerhalb einer Hausmeister*innenkluft auch für sexy, charmante und lässige Outfits sorgt, beweist die aktuelle Musikszene.

    Ursprünglich entstand der Boilersuit als Arbeitskleidung für Reperaturen von mit Kohle beheizten – achtung – Boilern. Das wichtigste Feature dieses Outfits war die lückenlose Verbindung von Hose und Jacke, sodass beim Ein- und Ausstieg durch das enge Feuerloch des Kessels ein Hängenbleiben oder Hochrutschen einzelner Teile vermieden wurde. Die beste Voraussetzung, dass ebenfalls bei einem wilden Bühnenauftritt alles an Ort und Stelle bleibt. Denn heute rocken Bands diesen einteiligen Look. Mit Kajal umrahmten Augen, über die Schulter geworfener E-Gitarre oder in kühlem Neonlicht. Doch – who wore it best?

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